seit 2006 können sie phil&chill erleben, das unvergessliche konzertereignis mit den philharmonikern hamburg, dirigiert von simone young in der laeiszhalle hamburg. genießen sie im anschluss an das konzert das unvergleichliche DJ-set von raphaël marionneau im brahms foyer der laeiszhalle. Phil&Chill vereint klassische musik und lounge kultur zu einem innovativen musikprogramm mit anspruchsvollen elektronischen klängen.

ausgewählte zuschauer werden während der konzerte mit blutdruck- & pulsmessern ausgestattet, die die reaktionen des körpers während des konzerts aufzeichnen. die so gewonnenen daten werden in kleinen digitalen kunstwerken sichtbar gemacht und begleiten visuell die DJ lounge, die im anschluss an die philharmonischen konzerte im Brahms-foyer stattfindet. so können die besucher die eindrücke des gerade gehörten auch sehen, während DJ raphaël marionneau mit chill-out sounds entspannt.

alle konzerte finden im großen saal der laeiszhalle statt.
vorverkauf unter: tel. 040 - 35 68 68

hamburger philharmoniker
laeiszhalle, hamburg


montag 23.11.2009, 20:00
3. Philharmonisches Konzert

aaron copland - quiet city
christian jost - pietà - in memoriam chet baker, konzert für trompete in B und orchester
erich w. korngold - sinfonie fis-dur op. 40
dirigent christian jost

lounge-aprés mit raphaël marionneau
nach dem konzert im brahmsfoyer.

Einer der letzten Erben der Spätromantik war Erich Wolfgang Korngold: Im erzwungenen Exil trug er diese Tradition als Komponist von Filmmusiken nach Hollywood. Korngolds Synthese zwischen Leinwand und Konzertsaal feiert in seiner opulenten Sinfonie eine späte Versöhnung. Christian Jost, als Cineast und Jazzfan ein Komponist jenseits des Elfenbeinturms, gehört zu den erfolgreichsten Stimmen zeitgenössischer Musik. Seine Opern und Konzertwerke haben den 46-jährigen Wahlberliner einem breiten Publikum bekannt gemacht. In „Pietà“ verbeugt sich Christian Jost vor einer sanften, traurigen Ikone des Jazz: dem Trompeter Chet Baker. Der Trompetenklang als Chiffre moderner Großstadt-Einsamkeit hat auch den New Yorker Aaron Copland inspiriert.
montag 15.03.2010, 20:00
7. Philharmonisches Konzert

wolfgang amadeus mozart - serenade G-Dur KV 525 "eine kleine nachtmusik"
arnold schönberg - verklärte nacht op. 4
claude debussy - nocturnes
karol szymanowski - sinfonie nr. 3 op. 27
(das lied der nacht) für tenor, chor und orchester
dirigentin simone young

lounge-aprés mit raphaël marionneau
nach dem konzert im brahmsfoyer.

„Trägt nicht alles, was uns begeistert, die Farbe der Nacht?“ fragte Novalis. Künstler aller Epochen gaben sich im Schutz der Dunkelheit dem Wunderreich des Traumes hin. Bei Mozart ist die „Nachtmusik“ noch höfisches Amüsement. Doch in der Spätromantik weckte die Finsternis Begehren und Rausch. Schönbergs noch von Wagners „Tristan“ durchtränktes Frühwerk „Verklärte Nacht“ erzählt davon ebenso wie Debussys „Nocturnes“: der eine in brennender Leidenschaft, der andere im geheimnisvollen Sirenengesang. Und der Pole Karol Szymanowski flüchtete sich im 1. Weltkrieg in den erotischen Mystizismus alter persischer Lyrik. Wie Mahlers „Lied von der Erde“ wird dieser Zwiegesang zwischen der Seele und einem göttlichen Gegenüber in eine betörende Vokalsinfonie überführt.
montag 21.06.2010, 20:00
10. Philharmonisches Konzert

dmitri schostakowitsch - fest-ouvertüre op. 96
avner dorman - spices, perfumes, toxins! konzert für percussion-duo und orchester
nikolai rimsky-korsakow - scheherazade op. 35
dirigent Pietari Inkinen

lounge-aprés mit raphaël marionneau
nach dem konzert im brahmsfoyer.

Einen fulminanten Hamburger Publikumserfolg feierte vor zwei Jahren die Uraufführung von Dormans Schlagzeugkonzert. Jetzt stellt Martin Grubinger ein weiteres atemberaubendes Werk des israelisch-amerikanischen Komponisten vor: „Gewürze, Düfte, Gifte“ versprühen ihr verführerisches Aroma in einer ekstatischen Schlagzeugkaskade auf der musikalischen Reise durch den Fernen Osten. Für Dormans frechen und effektvollen Mix durch die Weltmusik wird ein atmosphärischer roter Teppich ausgerollt: der galoppierende Jubel von Schostakowitschs „Fest-Ouvertüre“. In die Zauberwelt des Ostens geht es wieder mit der Mutter aller Märchenerzählerinnen: Scheherazade. Von Sindbad und anderen Geschichten aus Tausendundeiner Nacht handelt Rimsky-Korsakows farbenprächtige Suite.

le classique abstrait recordings